Und wie lange es war! Ja, ich gebe zu, die gefüllten Tomaten aus dem August sind mehr als eine Zumutung – mittlerweile schon im postweihnachtlichen Endspurt des Jahres.

Es soll ja vorkommen, dass diese ganze Bloggerei einem irgendwann aus welchen Gründen auch immer zu viel wird und man eine Pause einlegen muss. Mit was ich aber nicht gerechnet hätte und was für mich noch immer sehr irritierend ist, dass ich mehrere Monate weder an Essen denken, Kochbücher oder Foodblogs lesen konnte, geschweige denn vernünftig essen konnte. Dafür gibt es wenige Gründe, in meinem Fall aber zum Glück einen positiven.

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Dieser bringt es auch mit sich, dass sich neben der Abneigung gegen Essen (die mittlerweile zum Glück vorbei ist), auch eine unglaubliche Müdigkeit in mein Leben eingeschlichen hat, die offenbar gekommen ist um zu bleiben. Ausser Arbeit und Schlafen ist seit langer Zeit nicht viel zu berichten. Insofern kann ich zwar wieder ans Bloggen denken – doch muss dazu ja auch noch die Kamera in die Hand genommen werden, wollen Bilder bearbeitet werden oder gar der Computer hochgefahren werden… Meistens verbleibe ich dann doch lieber auf der Couch.

Aber genug der Klagen: es ist definitiv Land in Sicht, auch bei uns wurde zu Weihnachten gekocht und es gibt noch zwei Bilder, die ich Euch nicht vorenthalten will. Auch wenn die Liebe zum Essen nicht wieder so weit geht, dass wir das Rezept vorher ausprobiert hätten. Sonst hätte es nämlich noch die ein oder andere Verbesserung gegeben.

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Aber dafür, dass es ersten Mal ein Törtchen nach Originalrezept meiner Lieblings-Törtchen-Bäckerei „Törtchen Törtchen“

[klick] aus Köln-Nippes gab, kann man sich eigentlich nicht beschweren. Mit dem Thema bin ich jedenfalls noch lange nicht durch, sondern plane abgesehen von einem Kurs bei den Meistern selbst noch viele weitere Köstlichkeiten aus jenem Hause.

Mein Fazit: Geschmacklich und vom Anrichten her noch verbesserungsfähig, von der Optik aber schonmal ziemlich gut.